Author Archives: Lukas Rumpler

Smartphone sind auf dem heutigen Handymarkt nicht mehr wegzudenken. In den letzten 5 Jahren hat sich der Absatzmarkt für die Mobiltelefone stetig weiterentwickelt. Hatten 2010 lediglich rund 14 Millionen Personen ein Smartphone waren es im Oktober zwei Jahre später schon doppelt so viele.

Die Entwicklung der Zunahme von Nutzern lässt sich sehr schön nachvollziehen an folgender Grafik:
Statistik: Anzahl der Smartphone-Nutzer in Deutschland in den Jahren 2009 bis 2013 (in Millionen) | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista
Als Auslöser für die Zunahme der Smartphone – Besitzer gegenüber der herkömmlichen Mobilfunktelefonen ist der Markteinführung des iPhone von Apple zu sehen, welches 2007 geschah. Es gab vor dem Apple Produkt schon Entwicklungen in diesem Bereich, aber erst ab diesen Zeitpunkt gewannen die Smartphones nennenswerte Marktanteile.

Anbietervielfalt

Nicht zuletzt lässt sich der Markterfolg auch sehr schön nachvollziehen an der Vielzahl von Smartphone Flatrate Anbietern, die derzeit auf dem Markt tätig sind. Jeder Anbieter hat natürlich eine Vielzahl an Tarifen im Angebot um möglich ein breites Publikum mit jeweils individuellen Bedürfnissen anzusprechen. Die größten Akteure seien hier nur kurz einmal genannt: O2, E-Plus, Vodafone, Telekom. Andere Anbieter lassen sich in der Regel als Tochterfirma der großen Vier zuordnen.
Einen guten Überblick über die Anbietervielfalt bietet unter anderem chip.de und für Smartphone-Flatrate Tarife deutschlandsim.de eine brauchbare Auflistung für volumenbegrenzte und unbeschränkte Tarife.
Neben den Tarif – Anbietern gibt es auch noch die großen fünf Hersteller für Smartphones. Marktführer 2013 ist nach wie vor noch Samsung mit 88,4 Millionen verkauften Geräten, danach kommt Apple mit 33.8 Millionen. Überraschend ist das der chinesische Hersteller Huawei seine Marktposition stetig ausbaut und mittlerweile LG überholt hat. Der fünfte große Produzent ist Lenovo mit zwei Millionen weniger abgesetzten Fabrikaten als der chinesische Konkurrent.
Dementsprechend sieht auch die Verteilung der Marktanteile bei den Betriebssystemen aus. Android ist mit über 80 Prozent Marktführer unter den vertriebenen Softwarevarianten, danach mit lediglich 14 Prozent kommt iOS von Apple, dann Windows mit 4 Prozentpunkten und weit abgeschlagen vom Marktführer Blackberry OS 1.8. Die Zahlen stammen aus dem Jahr 2013 und sind Quartalsbezogen.

Erfolgsfaktoren für die Markteroberung

Der entscheidendste Erfolgsfaktor der Smartphone ist sicherlich, dass es verschiedene Funktionen von unterschiedlichen Geräten in einem vereint. Jeder hat sein Handy, sein Adressbuch, integrierte Kamera und Organizer immer bei sich. Hinzu kommen noch unzählige Apps die das Leben der Verbraucher erleichtern, zu mindestens aber unterhaltsamer machen sollen. Ständige mobile Erreichbarkeit und Satellitennavigation sind weitere Punkte die Smartphones interessanter machen.
Ein weiterer Faktor für die Attraktivität ist die leichte Bedienbarkeit mittels des Touchscreens, als auch die neue Displaygröße die erreicht wurde, durch den Wegfall der herkömmlichen Tasten.
In naher Zukunft wird wahrscheinlich ein neuer Punkt hinzukommen, das Smartphone als mobiles Bezahlgerät, sei es mittels NFC oder Bluetooth Low Energy. Die Verbraucher können schon gespannt sein.

shop

Über den Preis des Samsung ATIV Q war bisher nichts bekannt. Lediglich in der Tatsache, dass das 13,3 Zoll große Convertible Notebook nicht gerade günstig sein wird war man sich einig. Jetzt ist der Preis aber  durch den deutschen Online-Shop ARLT bekannt geworden, ebenso wie der Auslieferungsstart, der am 8.7.2013 sein soll.

Für das Geld bekommt man ein so noch nicht da gewesenes Produkt, dass eine interessante Mischung aus Tablet und Ultrabook darstellt und sowohl mit Windows 8, als auch mit Android 4.1 kommt. Im Gegensatz zu bisherigen Netbooks, die ebenfalls auf zwei integrierte Systeme gesetzt haben, wechselt das ATIV Q äußerst schnell beim Druck auf den Windows Button zwischen den zwei Systemen.

Das Display löst mit einer Pixelzahl von 3200 x 1800 extrem hoch auf und kann sowohl mit dem Finger, dem beigelegten und im Gerät versenkbaren S-Pen oder über die Tastatur mittels dem Trackpad bedient werden.

Der interne Speicher beläuft sich mittels einer SSD auf 256 GB und lässt sich über eine micro-SD Speicherkarte nochmals erweitern. Als Prozessor kommt ein Intel Core i5-4200U, mit 1,6 GHz und 4 GB RAM. Der Prozessor kann sich bei Bedarf auf bis zu 2,6 GHz hochtakten. Als Grafikeinheit ist die neue Intel HD Graphics 4400 verbaut.

Laut Information von TabTech, die von Samsung stammen sollen, wird das ATIV Q aber erst im August in den Verkauf gehen und nicht schon in der nächsten Woche.

coolhunting (1)Auch wenn zu diesem Zeitpunkt sehr wenige Menschen in dem Genuss sind eine Datenbrille von Google ihr eigen nennen zu dürfen, so halte ich die Updates dennoch für interessant. Denn so bekommt man Stück für Stück einen genaueren Eindruck davon, was Glass zum Erscheinungstermin können wird.

Das jüngste Update, so berichtet man auf Google Plus, ermöglicht neben einer Verbesserung bei der Sprachsuche, die sich besonders auf einkommende und ausgehende Textnachrichten fixiert, auch die Vollbilddarstellung von Webseiten. Diese soll ermöglichen, dass man Ergebnisse der Google Suche über ein “View Website” Feld direkt aufrufen kann und im Anschluss mit der Seite interagieren kann.

Once you’re on the web page, there are a few ways you can explore:

Scroll – Slide your finger forward on the touchpad to scroll down.
Zoom – Slide two fingers forward or backward to zoom.
Look around – With two fingers down on the touchpad, move your head around to pan.
Click – As you look around, you can tap to select anything in the center of the screen.

Das Update soll in den nächsten Tagen ausgerollt werden und außerdem die Möglichkeit alle Google Kontakte anzurufen und anzuschreiben beinhalten.

 

 

Quelle: +Project Glass

Bildquelle: coolhunting.com/+Project Glass

huaweip6

Die Google Edition Geräte, also das HTC One Google Edition und das Samsung Galaxy S4 Google Edition sind mittlerweile über den amerikanischen Play Store zu bekommen und erfreuen sich auch an durchaus positiven Feedback. Zu Beginn hat Samsung das Privileg bekommen das erste Smartphone in einer Google Edition auf den Markt zu bringen. Auf der Google I/O wurde statt den erhofften Nexus Updates lediglich das Galaxy S4 Google Edition gezeigt. Weniger später ist HTC nachgerückt und zeigte auch sein HTC One Google Edition, das zur Präsentation des Samsung Geräts quasi schon fertig gewesen sein dürfte.

Nachdem beide Geräte nun in den Verkauf gegangen sind lässt die Frage, welche Hersteller noch eine Kooperation mit Google eingehen werden natürlich nicht lange auf sich warten und so taumelten sich die Gerüchte bereits. Jetzt allerdings steht es fest, dass zu mindestens Huawei in absehbarer Zeit kein Flaggschiff mit Vanilla Android auf den Markt bringen wird. Entsprechendes hat man gegenüber der Webseite pocket-lint geäußert.

Huawei has sent us the following statement as clarification on the above comments:

“We maintain an open view towards Google Edition handsets. If the consumer experience is good, we may consider it. However, right now we are focused mainly on the development of the Huawei Emotion UI. Currently, there is no plan for a Google Edition of the Ascend P6.”

Gleichzeitig muss man zu dieser Äußerung anmerken, dass es durchaus lobenswert ist, dass Huawei sich um ein stetiges Verbessern der eigenen UI kümmert. Insbesondere dann, wenn diese Fürsorge auch den Zeitraum der Updateauslieferung mit einbezieht.

Bildquelle: Huawei

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Android 4.3 wird aller Wahrscheinlichkeit nach kein Update mit großen Änderungen, die meisten Neuerungen werden sich nach aktuellem Wissensstand unter der Haube stattfinden.

Bekannt ist jetzt aber, dass das integrierte W-Lan Modul zur Ortung Verwendung finden wird und deshalb nicht abgeschaltet werden kann. Selbst wenn man Wi-Fi in den Einstellung deaktiviert, wird es zwar nicht mehr zu einer Datenverbindung mittels eines W-Lan Netzwerkes kommen, die umliegenden Netze werden aber zwecks Ortung gescannt.

Der Gedanke dahinter ist der verbrauchte Strom, der bei einer Ortung mittels GPS deutlich höher ist. Deshalb wird der GPS Chip erst gar nicht bemüht, sondern standardmässig der W-Lan Chip.

Bei Android Police vermutet man währenddessen, dass es dennoch einen Menüpunkt geben wird, der es ermöglicht, diese Funktion und damit die W-Lan Konnektivität per se dauerhaft abzustellen.

The important thing to keep in mind is this if you hate this, you can turn it off. The option is just buried under an “advanced” menu. Turning off “Scanning always available” will make “off” for Wi-Fi really be “off.”

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Ab heute gelten innerhalb der EU pünktlich zur Sommerurlaub Saison neue Preis beim Roaming.
Damit geht der maximale Preis für 1 Megabyte mobile Daten auf 45 Cent. 2012 betrug dieser noch 70 Cent. Auch wenn damit eine kurze Google Recherche durchaus im Bereich des bezahlbaren liegt, kostet das “richtige” Surfen immer noch richtig viel Geld, sodass es keine andere Möglichkeit als das Buchen eines Auslandspakets vor dem Auslandsaufenthalt gibt.

Das Telefonieren sowie das Versenden von Textnachrichten sind ebenfalls billiger geworden. So kostet das Versenden einer SMS von nun an nur noch 8 Cent innerhalb der EU. Für eingehende Anrufe zahlt man nur noch 7 Cent, während man für ausgehende Telefonate maximal 24 Cent bezahlt. All diese Preise sind allerdings noch ohne die obligatorische Steuer, die noch hinzugerechnet werden muss.

QUELLE: NEELIE KROES

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Nachdem bereits amerikanische und britanische Nutzer in den Genuss von Gutscheinkarten zum Einkauf im Google Play Store gekommen sind, bietet Google entsprechende Gutscheinkarten nun auch für deutsche und französische Nutzer an. Damit kommt Google Nutzern entgegen, die entweder keine Kreditkarte besitzen oder diese nicht verwenden wollen.

Neben der Mobilfunkrechnung stellen die Geschenkkarten (die man sich natürlich auch selbst “schenken” darf) die dritte Möglichkeit zum Bezahlen von Apps, Musik und Filmen/Serien. Die Guthabengröße limitiert Google auf 2000 Euro, die mit Geschenkkarten von 15, 25 und 50 Euro befüllt werden können.

Momentan stellt Google den deutschen Play Store um, sodass die Codes, die von der Karte nach dem freirubbeln ablesbar werden, in ein entsprechendes Feld eingeben werden können. Diese Möglichkeit soll es sowohl auf der Webseite des deutschen Google Play Store geben sowie in der entsprechenden Android App.

Zum Bezahlen von Hardware sollen die Guthabenkarten aber nicht verwendet werden dürfen. Dafür könnte es aber durchaus passieren, dass die Gutscheine, wie das bei iTunes Karten öfters passiert, im Einzelhandel zu Werbezwecken vergünstigt angeboten werden.